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Die Teencompany ist eine Schülerfirma und fertigt  Sitzmöbel für Kleinkinder. Sie wird von Schüler/innen aus den  8. Klassen des Werkrealschul-Zuges der Internationalen Gesamtschule Heidelberg gebildet. Ein engagiertes Team aus Lehrer/innen, Mitarbeiter/innen der Jugendagentur und Handwerkern begleitet die Teencomany. Die Schüler werden in alle firmenbezogenen Prozesse eingebunden: kreative Gestaltung der Modelle, Einkauf von Maschinen und Fertigungsmaterial, Produktion, Webung, Verkauf, Buchführung.

Ziel des Projekts ist es, die Teilnehmer/innen zu befähigen, eine kompetente Berufswahl zu treffen. Insbesondere werden Schüler/innen begleitet und betreut, die ihre Fähigkeiten und Begabungen im überwiegend kognitiven Lernumfeld nicht ausreichend erkennen und entwickeln können.
Das Projekt ermöglicht umfangreiche und intensive praktische gestlterischen, handwerkliche und kaufmännischen Erfahrungen in einem realitätsnahen Arbeitskontext und stärkt Selbstvertrauen, selbstkritisches Einschätzungsvermögen und berufsbezogene Kompetenzen.
Damit soll der Schritt unmittelbar nach Schulabschluss in eine Ausbildung zu gehen, von deutlich mehr Schüler/innen gewählt werden.

Das Praxisprojekt legt auch einen Schwerpunkt auf Gendermainstreaming  z.B.

  • durch eine Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischem Rollenverhalten,
  • die Möglichkeit in geschlechtsuntypischen Tätigkeitsfeldern zu arbeiten,
  • geschlechtshomogene Kleingruppenarbeit erleben und die gewonnenen Erfahrungen und Erkenntnisse reflektieren,
  • Informationen über Ausbildungsberufe und deren Vereinbarkeit mit der persönlichen Lebensplanung.

Die erzielten Einnahmen werden zur Gestaltung erlebnispädaggogischer Tage, gemeinsamer Ausflüge und Feste sowie zur Reinvestitionen in die Schüerfirma genutzt.

Ziel des Projektes ist es, Unterricht und kontinuierliche, praktische Projektarbeit eng zu verzahnen,  so dass die Schüler/innen kognitives, ästhetisches und produktionsorientiertes Lernen als Einheit erleben. Durch den Vertrieb ihres Produktesauf einem realen Markt erhalten die Schüer/innen einen praktischen Einblick in  wirtschaftliche Zusammenhänge.
Der direkte Kundenkontakt  stärkt Selbstvertrauen und Selbstwahrnehmung, fördert soziale Kompetenzen, fördert Verantwortungsbewusstsein und komplexes Denken.

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